Herbstwanderwoche 2018 des Eifelvereins Adenau zwischen Altmühl und Donau

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Adenau. Wo sich Natur und Kultur ergänzen schlägt das Herz schneller. Das empfanden auch die 55 Teilnehmer der Wanderwoche des Eifelvereins Adenau während ihres Aufenthalts im Altmühltal. Sie erlebten eine sehens-, lebens- und erinnerungswerte Natur- und Kulturlandschaft, bewährt geführt von ihrem Standort, dem romantisch im Altmühltal gelegenen Beilngries aus. Zur passenden Einstimmung trugen die staufreie Anfahrt, der bedachtsame Fahrer Rainer Luxem, ein gemeinsames Mittagessen auf der Festung Marienberg der Würzburger Fürstbischöfe über der Stadt am Main und schließlich der Blick auf die farbig gemusterten Turmhelme der Pfarrkirche St. Walburga beim Eintreffen am Zielort bei.

Herbstwanderwoche 2017 des Eifelvereins Adenau in Maurach

"Viel los am Achensee", sagt man dort. Das war in der Tat so als die 55 Wanderfreunde vom Eifelverein Adenau diesen größten Tiroler See und seine Berglandschaft, die Gebirgsmassive des Karwendel und des Rofan, erlebten. Und es war nicht allein das Angebot an Aufstiegen, Fernblicken, gepflegten Städtchen wie den Aufenthaltsort der Wandergruppe in Maurach oder Pertisau, einladenden Almen, Schiffstouren auf dem smaragdfarbenen, 10 Kilometer langen und 133 Meter tiefen Achensee oder Eisenbahnromantik bei Fahrten mit der 125 Jahre alten Achensee-Dampf-Zahnradbahn

Windkraftentwicklung Stadt Adenau

2013 beschloss der Adenauer Verbandsgemeinderat auf eine planerische Steuerung der Windenergie durch entsprechende Änderungen des Flächennutzungsplanes zu verzichten. Die VG führt etwa die Kosten des Verfahrens als Grund für den Verzicht auf das Steuerungsinstrument an. Die für Windkraftanlagen geeigneten "Positivflächen" hätten sich durch immer neue Ausschlusskriterien auf magere 1,1 Prozent (289 Hektar) des VG-Gebiets verkleinert. Damit werde der Windenergie im Bereich der VG Adenau substanziell nicht genügend Raum gegeben. Folglich sei eine ausgewogene Planung nicht möglich.
Die "Positivflächen" für Windkraft an der Hohen Acht standen somit wegen der hohen staatlichen Auflagen an den Umwelt-, Arten-, Vogel-, und Landschaftsschutz etc. nicht mehr zur Verfügung und fielen damit schon völlig aus dem Flächennutzungsplan der VG Adenau heraus.

Hohe Acht. Die Sturm im Wald e.V. - Ortsgruppe VG Adenau organisierte am 12.03. um 14 Uhr einen Demonstrationsmarsch mit anschließender Kundgebung. Insgesamt folgten 150 Teilnehmer mit Plakaten und Transparenten, unter dem Motto " keine Windkraft im Wald " zur Hohen Acht.

Es wurde darauf hingewiesen, dass im Auftrag der Gemeinde Herschbroich die Projektierer JUWI / EEGON jeweils an der Nordschleife 3-4 WKA–Anlagen und nochmals EEGON an der Hohe Acht 4-5 WKA - Anlagen planen. Was dies für die Natur und umliegende Bevölkerung bedeutet ist schnell klar, wenn man sich bestehende Windkraftparks am Horizont vom Kaiser Wilhelm Turm aus anschaut. Das Szenario ist überall gleich, es wird großflächig abgeholzt und riesige Zuwegungen zu den Standorten geschaffen. Die wunderschöne Landschaft im Herzen der Hocheifel mit Ihren bedeutsamen Natur- und Erholungsräumen wird dabei nachhaltig verschandelt und zerstört!

Kritische Betrachtung der Windkraftentwicklung in unserer Heimat

Ein Film von Heinz Schäfer: "Windkraft ja, aber wie?"

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 Der Autor Jacques Berndorf zur Energiewende in Rheinland-Pfalz